Overlock einfädeln

Bei einer Overlock gibt es so viele Sticharten, Drei Fäden, Vier Fäden, zwei Nadeln, Obergreifer, Untergreifer und noch viele andere. Der ein oder andere denkt sich, dass das einfädeln der Overlock sehr schwer und mühsam ist. Vor allem, wenn man die Farben wechseln will oder einer der vier Fäden beim Nähen reißt. Da kommen sie nicht Drumherum. Aber ist es wirklich so schwere? Die Antwort ist „Nein“ Vor dem Kauf meiner Overlock dachte ich das es sehr schwer wird, aber nach ein bisschen Übung war das kein Problem mehr. Ich stell euch ein paar Tipps und Tricks vor wie ihr schnell und einfach die Overlockgarne wechseln könnt.

 

Overlock einfädeln Klassisches

Wenn man keine Lust auf die fummelige Knotentechnik hat, sollte sie es klassisch einfädeln. Bei der Technik wird das Overlockgarn wie in der Anleitung des jeweiligen Modells beschrieben und danach eingefädelt. Wichtig ist es die Reihenfolge einzubehalten, damit sich nicht durcheinanderkommen. Das Einfädeln variiert von Overlock zur Overlock, da jede Maschinen etwas anders gebaut ist. Bei guten Overlock Nähmaschinen werden die Einfädelwege mit Punkten markiert. Diese finden sie im Greiferraumdeckel. Wie im Bild zu sehen ist auch eine Abbildung auf der Overlock Nähmaschine zufinden. Durch die Abbildung können sie schnell sehen wo, welcher Faden hinmuss. Diese Technik wird benutzt, nach einen Fadenriss oder wenn sie keine Lust haben Knoten zu machen.

 

Overlock einfädeln erleichtert durch farbige Rädchen
Overlock Greiferraumdeckel einfädeln
Overlock einfädeln mithilfe von markierten Punkten
Mithilfe von markierten Punkten Overlock einfädeln

Jedes Rad hat eine andere Farbe. Durch jedes Rädchen verläuft einer der vier Faden. Damit man besser weis wo jetzt der Faden verlaufen soll, sind die einzelnen Gänge mit Farben markiert. Dadurch wird auch verhindert das sie die einzelnen Fäden nicht vertauschen. Da jeder Faden eine bestimmte Reihenfolge hat. Mit dem Farben an den Rädchen und den dazu markierten Punkten kann man eigentlich nichts falsch machen.

Overlock einfädeln mit der Knotentechnik

Mit der Knotentechnik kann man sich die Zeit und das Einfädeln der Fäden teilweise ersparen. Dazu schneiden wir den alten Faden vor der Teleskopenstange ab (Fäden die durch die Nadel verlaufen nicht abschneiden, da der Knoten nicht durch passt). Danach packen wir die alte Garnrolle weg und tuen eine neue rein. Jetzt muss man die neue Garnrolle mit den losen Fäden an der Overlock verbinden. Dazu brauchen wir einen spezial Knoten, damit sich der Knoten nicht löst. Keine sorge es ist überhaupt nicht schwer. Den einen Faden wickeln sie über den anderen Faden zwei bis drei mal (wie auf dem Bild zwei zusehen). Danach machen nimmt man sich die zwei Fäden und macht einen ganz normalen Knoten rein (siehe Blid 3). Zum Schluss zieht man die vier Fäden auseinander. Den Rest nur noch abschneiden. Unter den Bildern ist noch ein Video zu dem Knoten.

Overlock Knotentechnik einfädeln
Knotentechnik Overlock einfädeln
Overlock einfädeln Knotentechnik
Overlock mit Knotentechnik einfädeln

 

 

Overlock einfädeln besser klassisch oder der Knotentechnik ?

Overlock einfädeln mit der Knotentechnik hat gewisse Vorteile. Man muss den Faden vor der alten Garnrolle abschneiden und den neuen Faden mit dem anderen Faden zuknoten. Wenn man die Knotentechnik beherrscht geht es schneller als das Klassische einfädeln. Es hat aber einen kleinen Nachteil. Für die beiden Nadelfäden können sie nicht mit der Knotentechnik durchfädeln. Da der Knoten durch den Nadelkopf nicht passt, würde der Faden reisen. Am besten wenn sie selber die zwei Methoden ausprobieren und sich dann für eine entscheiden. Meine Empfehlung fürs Overlock einfädeln: halb klassisch, halb geknotet.

 

Viele benutzen die klassische Technik, da es oft mehr sinn macht. Wenn ein Faden beim Nähen der Overlock reißt, kann man den nicht mit der Knotentechnik durchstecken. Da leider auch der Obergreifer und Untergreifer klassisch eingefädelt werden muss. Bei einem Farben Wechsel der Overlockgarnen kann man den Obergreifer und Untergreifer mit der Knotentechnik durchfädeln und die zwei Nadeln oder auch eine Nadel, je nachdem wie viel sie Garne verwenden, müssen dann halt klassisch eingefädelt werden.